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Akzentfach digitale Gesellschaft und ihre Medien

von Sina Liotto

Instagram Struggle

Ich sitze gerade in der Schule und denke darüber nach, wann ich mein Selfie, dass ich heute bei unglaublich gutem Licht geschossen habe, am besten auf Instagram laden soll. Wann ist die beste Zeit, um möglichst viele Likes zu bekommen? Ich habe von vielen Freundinnen gehört, dass sie auf die Uhrzeit achten, wenn sie ein Bild auf Instagram stellen, da man mehr Likes bekommen kann, wenn viele Leute gerade aktiv sind. Macht ja auch Sinn. Doch wann ist diese Zeit? Ich weiss von mir selber, dass ich morgens solche Plattformen wie Instagram oder Facebook nicht benutze, da ich meistens viel zu gestresst oder müde bin, also besser nicht. Zwischen acht und zwölf Uhr sitze ich in der Schule (obwohl das nicht wirklich ein Hindernis ist). Ja, Mittags wäre eine gute Zeit. Das werde ich tun.

Mist, um was ging es eigentlich gerade im Unterricht?

Und was ich unter das Bild schreiben soll weiss ich auch noch nicht. Lieber ein phoetischer Spruch oder ein cooles „too cool 4 school“? Obwohl, dieser Spruch ist doch schon voll mainstream. Und welche Hashtags soll ich verwenden? #selfieoftheday oder #belieber? Oder beides? Keine Ahnung! Okay, zurück zu den Sprüchen. Soll ich einen Liebeskummerspruch wählen? Oder warte, gestern sah ich einen süssen Spruch über Freundschaft auf Facebook. Wie ging der nochmal? Ach ja: „Friends are like stars, they come and go, but the ones that stay are the ones that glow.“ Der ist perfekt.

Scheisse, spricht der Lehrer gerade mit mir? Ich sei abwesend? Quatsch. Die Lösung ist 24! Was sagt meine Banknachbarin? Wir sind im Geschichtsunterricht? Scheiss drauf.

Da fällt mir gerade auf, dass ich meine besten Freunde auf meinem Bild markieren könnte, damit sie sich sicher sind, dass ich sie damit meine. Maria ist meine beste Freundin, aber wenn ich sie markiere, ist Anja sicher eifersüchtig. Und wenn ich Anja markiere, muss ich Vanessa auch markieren. Viel zu kompliziert. Ich markiere einfach niemanden, „let them hate“.

Oh, jetzt hat die Schulglocke geläutet. Ich muss schnell machen, sonst verpasse ich den perfekten Zeitpunkt. Mist, ich muss mich noch für einen Filter entscheiden. Schwarzweiss, Retro oder Sepia?

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Ex Machina

  
Ich finde dass der Film Ex Machina sehr interessant ist, die Vorstellung von künstlicher Intelligenz welche uns so ähnlich ist, dass man sie nicht mehr von uns „richtigen“ Menschen unterscheiden kann, regt zum denken an. Allerdings ist der Film auch ein wenig „psycho“, vorallem der Schluss. Als Ava („Person in der Mitte des Bildes“) sich mit der „Sklavin“ (auch KI) von Nathan („Person links im Bild“) zusammenschliesst und sie dann zusammen Nathan umbringen. Danach begibt sich Ava in unsere Welt, eine Stadt, eine Stadt voller Menschen und lässt Caleb (Person rechts im Bild), den Mann in den sie meines Erachtens verliebt ist, zurück. Ende.

Digitale Gesellschaft?

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Unter der digitalen Gesellschaft sind wir gemeint, wir die so viele technische Geräte zur Verfügung haben, und uns ein Leben ohne sie beinahe nicht mehr vorstellen können.

Zum Beispiel ich und meine Grossmutter der perfekte Vergleich. Ich bin mit all den Geräten wie IPads, IPhones, Laptops, Fernseher,… aufgewachsen und sehe diese Dinge schon als selbstverständlich an. Sie (meine Grossmutter) hingegen erlebte diese ganze Entwicklung mit und trotzdem hat sie keeeiiinnnneee Ahnung wie sie damit umzugehen hat. Klar weiss sie wie man am Computer verschiedene Dinge tun kann, sie kann sich aber nicht vorstellen ihr altes Nokia in ein IPhone umzutauschen. Ich hingegen kann mir nicht vorstellen mein IPhone, was so viel kann, mit dem ich immer mobil bin, gegen ein altes Nokia einzutauschen.

Daran sieht man das meine Grossmutter mit viel weniger digitalem Einfluss klar kommen würde als ich.

 

 

Kulturpessimismus

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Was ist eigentlich Kulturpessimismus?

Kulturpessimismus ist eine negative Erwartung der Kulturentwicklung, welche Kulturpessimisten überall sehen, vor allem in den aktuellen Gesellschaft, Politik und Technik.

Kulturpessimisten sagen immer Dinge wie: „früher war alles besser!“

Ich und die digitale Technologie

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Die digitale Technologie hat für mich Vor- wie auch Nachteile.

Einerseits sind die sehr nützlich, in jeder Hinsicht. Man ist jeder Zeit Erreichbar, man ist immer über alles informiert, kann sich von beinahe überall jegliche Infos aus dem internet holen, kann seine Musik hören wann und wo man will und kann sich auch immer gut ablenken. Aber das alles sind nicht nur Vorteile! Die Ablenkung, sie ist immer da.

Meiner Erfahrung nach ist es sehr schwer auf Dinge wie Instagram, Snapchat, WhatsApp oder die allgegenwärtige Musik-App zu verzichten. Wenn man morgens zum Beispiel einen über 1 stündigen Schulweg hat, wie ich, ist es schwer auf seine Musik zu verzichten. Auch in der Schule kommt es immer mehr auf, wie mit dem Projekt “bring your own device“. Ausserdem fällt die Ablenkung auch oft beim Lernen auf, wenn ich wirklich lernen möchte müssen alle Geräte, das heisst IPad, IPhone und Laptop, aus dem Zimmer sein.

Diese kleinen Beispiele führen uns klar vor Augen wie viel Einfluss die digitale Technologie auf uns hat.

 

Was sind deine Erfahrungen?  🙂

Was erwarten sie von einem Youtube-Kanal der KSWE?

  

Fragen an die Schüler und deren Antworten:

Informationen bezüglich Agenda, Wahlfächer, Veranstaltungen 

Unterhaltung das heisst: Humor, Parodie, Musik Animation

Schulleben damit meint man Menschen bzw. Austauschschüler, Fächer, allgemein Unterricht

Lernen, dass man Lernvideos oder Turtorials auf den Kanal stellen

Länge: ca. 5min

Höttges-Interview

  
Abschnitt 5In diesem Abschnitt wird hauptsächlich über Geld gesprochen. Als Höttges das Thema Grundeinkommen erwähnt beginnen sie tiefer in das thema einzutauchen und sprechen über die Positiven und negativen aspekte des Grundeinkommens.

Dabei gehen die Meinungen auseinander, di Lorenzo ist für ein Grundeinkommen und Höttges dagegen.

(- : erhebliche Kosten für den Staat, viele Menschen würden einwandern

+ : das jeder Bürger mehr Geld besitzt [auch Arbeitslose])

Was haben wir aus der Reportage gelernt?

  
– selbstvertrauen (mit fremden Menschen kontakt aufnehmen, sich unterhalten)

– Zeitplanung ( früh genug Firmen/Unternehmen anschreiben)

– Entwicklung von Interview zu Gespräch

Zu Besuch bei «Zero Zero»

  
Am 23. November 2015 besuchten wir das Geschäft «Zero Zero», welches an der Stadtturmstrasse 15 in Baden liegt, etwas unscheinbar und direkt hinter dem Bahnhof.Das Geschäft wirkt schon von aussen sehr einladend; warmes Licht scheint hinter dem Aufkleber des Geschäftsnamens hervor, Platten, Plattenspieler, CDs und diverse andere Accessoires füllen die beiden Schaufenster. Das Thema dieses Ladens ist klar, es dreht sich alles um Musik. Beim Betreten des Geschäfts begrüsst uns der Ladeninhaber, Pedro Wiederkehr, freundlich, bevor er sich wieder seinen Telefongesprächen zuwendet. Er ist ein eher kleiner, braungebrannter Mann mit einem lateinamerikanischen Touch und einer blauen Adidas Jacke. Auch wenn die Atmosphäre aufgrund emotionaler Telefongesprächen etwas angespannt ist, wirkt der Laden sehr gemütlich und „old fashion“ auf uns, so wie man sich einen Musikladen, indem es möglich ist, so gut wie jedes Album oder special Edition zu bekommen, vorstellt. 

Überall stapeln sich CDs, die Regale sind voll von den silbernen Scheiben, darunter türmen sich hunderte von DVDs, sowohl neue als auch Occasionen (welche man für fünf Franken erwerben kann) und die Wände sind mit Plakaten von diversen Musikern, Gruppen, Albumcovers und Konzerten zugekleistert. Gerade im Eingangsbereich befindet sich eine Abteilung von verschiedenen Kleidern und Accessoires, wie Pullover, Jacken, Taschen, Rucksäcke und verschiedene Caps, fast alle von berühmten Marken (zum Beispiel von OBEY) und dementsprechend kostspielig.Angrenzend an den Bereich der Kleider und Accessoires lieg ein separater Raum, der gerammeltvoll mit Schallplatten ist. Die Auswahl erstreckt sich von „The Beatles“ über „Metallica“ bis zu Adeles neustem Album (DVDs dürfen auch hier nicht fehlen). Neben der Kasse, welche im Zentrum des ganzen Geschäftes steht, befindet sich eine Theke, an der begehrte CDs, mit grossen Kopfhörern angehört werden können, bevor man sie sich kauft. Es ist ein Ort zum Verweilen, glücklicherweise sind Cola, Ice-Tea, Kaffee oder sonstige Getränke ebenfalls im Angebot, so kann der Aufenthalt richtig genossen werden. Beim Durchstöbern der CDs und Filme läuft durchgehend leise Musik aus den Lautsprechern und eines ist sicher; hier ist für Jedermann, der gerne Musik hört, etwas zu finden. 
Als Pedro eine kurze Pause von den Telefonaten macht und den Hörer beiseitelegt, spricht er uns an, ob wir die seien, die angerufen haben. Wir bejahen und werden dann mehr oder weniger freundlich und die Aufmerksamkeit mit seinem Computer teilend dazu aufgefordert, unsere Fragen zu stellen.Zu Beginn unseres Gespräches ist er noch sehr von seinem Bildschirm und seinem Telefon eingenommen, da irgendetwas nicht so zu funktionieren scheint, wie es eigentlich müsste und ab und zu unterbricht ein Kunde unser Gespräch, doch das stört die Unterhaltung kaum. Im Gegenteil, je länger wir reden, desto offener wird er.  So erfahren wir zum Beispiel die Herkunft des Namens seines Geschäfts. Erst will er uns nicht erzählen was der Ursprung des Namens «Zero Zero» ist, da die Geschichte anscheinend, wie er lachend erklärt, nicht unbedingt jugendfrei sei. Schlussendlich gibt er uns das Geheimnis dann doch Preis. 

Als er 1980 seinen Laden eröffnete, startete er mit einem etwas kleineren Sortiment, welches damals hauptsächlich aus Platten und Schmuck bestand. Als die Nachfrage für CD-ROMs anstieg, war er dazu gezwungen, den Wünschen der Kundschaft nachzugehen. So schrumpfte die Anzahl der Platten und die der CDs stieg rapide an. In der Planung des Geschäfts schien ihm kein Name gut genug, auch wenn er bereits eine Liste von ungefähr zwanzig verschiedenen Vorschlägen geschrieben hatte.  Noch im selben Jahr machte er eine Reise nach Marokko. Während einer Einkaufstour wurden ihm immer wieder die beiden Namen «Zero Zero» und «Sputnik» zugerufen (zu dieser Zeit wurden die beiden bekanntesten Cannabissorten so genannt). Alsdann gingen ihm die beiden Namen einfach nicht mehr aus dem Kopf, erzählt er mit einem leichten Lächeln im Gesicht. Schlussendlich entschied er sich für «Zero Zero», da es seiner Meinung nach besser zu dem Geschäft passt und es einfacher ist, es sich zu merken. Jedoch verschwindet dieses Lächeln gleich wieder, als er erzählt, wie es im Moment um das Geschäft steht. Das Internet ist mit dem Onlineshopping einer der grössten Konkurrenten für ihn. Von seinen vier Arbeitsplätzen musste er zwei streichen nur. Somit blieben nur noch er und Emma, welche aber nicht anwesend ist, übrig. Pedro meint, die heutige Gesellschaft sei einfach zu faul. Die Leute gehen nicht mehr in die Läden, um die CDs, Platten oder DVDs zu kaufen, sondern holen sich die gewünschten Unterhaltungsmedien bequemer und billiger aus dem Internet, was viel weniger Zeit beansprucht, als in einen Laden zu gehen und sich dort durch das Sortiment zu schlagen. Auf unsere Frage ob iTunes eine grosse Konkurrenz sei, antwortete er: „Nein, iTunes ist gar nicht so eine grosse Konkurrenz. Schlimmer sind Streaming, Onlinebestellungen und das gratis Downloaden.“ Auch die Lage des Ladens ist nicht gerade vorteilhaft. Auch wenn er nur 100 Meter vom Bahnhof entfern ist, sparen sich viele diesen Weg und die 3 Minuten, welche zu laufen wären, lieber für andere Dinge auf. 
«Wenn man im Detailhandel ist, lernt man die Welt erst richtig kennen.» 

Seine Kundschaft besteht hauptsächlich aus Stammkunden, welche über das Weitererzählen auf das Geschäft aufmerksam wurden. Die jüngeren Generationen statten selten einen Besuch ab. Das erstaunt uns, da, als wir an unserer Schule erwähnten über was wir unsere Reportage machen werden, die Meisten den Laden bereits kannten. Auf den Vorschlag, er könne doch Werbung machen, lacht er nur. Es sei heutzutage sehr schwer und teuer, gute Werbung zu publizieren. Die einzige „Werbung“, die sie haben, ist ihre Webseite, welche seit langer Zeit nicht mehr aktualisiert wurde und daher ziemlich veraltet ist.
«Zero Zero gibt es nur noch, weil wir so eine grosse Auswahl haben.» 

Der Laden ist nicht wirklich auf ein spezifisches Genre ausgerichtet, sondern bietet eine vielfältige Bandbreite an Musikstilen an. Pedro schätzt, er hätte 47‘000 Titel zum Verkauf in seinem Geschäft und er behauptet stolz, er besitze die grösste Sammlung in Europa. Wenn man sich im Laden umschaut und die, wie gesagt, meterhohen CD Türme ansieht, ist das leicht zu glauben.  Allmählich schweifen wir von den eigentlichen Fragen ab und beginnen über die Auswirkungen der digitalen Medien auf die Menschen zu sprechen. Es stellt sich heraus, dass Pedro ein ziemlich kulturpessimistischer Mensch ist. Auch wenn er nicht alles am Internet kritisiert, so ist er doch sehr negativ gegenüber dem Onlinegeschehen eingestellt. Es fällt auf, dass er, sobald man die schlechten Seiten des Internets anspricht, sofort auf sein Problem „Onlineshopping“ zurückkommt, so zum Beispiel auf das Thema Zalando. Mit einem spöttischen Grinsen im Gesicht erzählt er, dass es bei Zalando bald möglich sein soll, sich selbst, beziehungsweise einen selbst erstellten Avatar von seinem Körper, mit Kleidern und Accessoires einzukleiden, welche der populäre Onlineshop zu bieten hat. Auch im weiteren Verlauf unseres Gespräches kommt er immer wieder auf das Thema Zalando zurück, wobei folgendes Zitat fiel: 
«Die Leute müssen zuerst merken, dass das Handy ein Körperteil von ihnen ist, erst dann können sie normal damit umgehen.» 

Diese Aussage stammt von einem hochrangingen Mitarbeiter von Zalando. Pedro ist total begeistert von dieser Aussage und stimmt ihr vollkommen zu.  Doch bei diesem Thema gehen die Meinungen auseinander; auf der einen Seite stehen die, welche begeistert von Zalando sind und zwar nicht nur, weil man von zu Hause aus bestellen kann, sondern weil die Auswahl einfach viel grösser ist als in einem Tally Weijl oder einem H&M. Auf der anderen Seite hat Pedro vollkommen recht. Die Mehrzahl von uns Menschen aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert finden es viel einfacher, nach der Arbeit oder nach der Schule einige Minuten an den PC zu sitzen und seine Kleider bequem von zu Hause aus zu bestellen, immerhin kostet das bestellen und zurückschicken noch nichts. Die Kleider, Bücher, CDs oder andere Artikel werden direkt zu einem nach Hause bis auf die Fussmatte geliefert, so dass man am Abend nicht noch in die Stadt fahren muss, um dort seine Kleider kaufen zu gehen, was sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Und trotz der Einfachheit und des Komforts des Lieferdienstes kann Pedro nicht nachvollziehen, wie einige Personen nur im Internet einkaufen können. Er persönlich müsse das Produkt, welches er kaufen möchte, in den Händen halten, bei Büchern einige Seiten lesen, den Stoff der Kleider fühlen und beim Anprobieren sehen, wie die einzelnen Teile an ihm aussehen. Er meint, es gehe auch darum, sich Zeit für etwas zu nehmen, erst dann ist es nicht mehr ein Muss. 

Zum Ende des Besuches kann man sagen, dass wenn Pedro über das Internet und den Zustand von «Zero Zero» spricht, fällt schnell auf, dass, auch wenn er es nie wörtlich erwähnt, ihm das Geschäft wirklich sehr am Herzen liegt. Allerdings ist dies nach nun fast fünfundzwanzig Jahren in denen er dort arbeitet kein Kunststück. 
Doch er wird nicht aufgeben und hofft noch immer, dass wieder mehr Leute auf CDs und Platten zurückgreifen. 

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